Wissenschaftlicher Name
Fallopia sachalinensis (F. Schmidt) Ronse Decr.
Synonyme
Reynoutria sachalinensis (F. Schmidt) Nakai
Polygonum sachalinense F. Schmidt
Polygonum sachalinense F. Schmidt
Deutscher Name
Sachalin-Flügelknöterich, Sachalin-Staudenknöterich
Familie
Polygonaceae (Knöterichgewächse)
Beschreibung
Ähnlich wie der Japan-Knöterich dichte Bestände mit einem ausgeprägten Wurzelstock bildend, aber Sprosse bis zu 4 m hoch und rein grün. Blätter länglich-eiförmig, am Hauptspross bis über 40 cm lang und unterseits stark behaart. Blattspreiten am Grunde deutlich herzförmig. Blüten klein, weißlich-grün, in rispigen Blütenständen, zweihäusig verteilt.
Status
Eingebürgerter Neueinwanderer (Neophyt). Aus Ostasien (Sachalin und Teilen Japans) stammend. Selten, keine Bestandszunahme zu erwarten.
Ökologie
Vor allem an Flussufern.
Seltenste der 3 Stauden-Knöterich-Arten in Frankfurt, die nur an wenigen Stellen gefunden wurde, z. B. am Nidda-Ufer bei Höchst (dort zusammen mit Fallopia x bohemica). Der genaue Einführungszeitpunkt ist unklar. Aus der Region zuerst bei Wittenberger (1977) erwähnt.

Bereits im 19. Jh. als Zier- und Viehfutterpflanze eingeführt.
Wittenberger, W. (1977): Zur Ausbreitung des Staudenknöterichs im Raum Offenbach am Main. Bericht Offenbacher Vereins Naturk., 80: 31–34.